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Verflixt nochmal ... Huber, Hübner oder doch Huben

Nichts Neues von Herrn Huber. Ich habe mir überlegt, wie ich Ihnen das Ranschburg-Phänomen wieder ins Gedächtnis rufen könnte und als mir gestern der Herr Hübner begegnete, ehm, der Herr Huber, oder war’s doch der Herr Hübner??? …

Kennen Sie das? Das ist das so genannte Ranschburger – Phänomen bzw. die Ähnlichkeitshemmung.

Wikipedia definiert wie folgt:

” Das Ranschburg-Phänomen ist die 1902 von dem ungarischen Psychologen Pál Ranschburg nachgewiesene Hemmung des Gedächtnisses bei der Reproduktion von ähnlichen Lerninhalten durch Mangel an gestaltlicher Differenzierung.Sprich: Wenn ich mir gleichzeitig verschiedene Inhalte merken will, die sich ähnlich sind, dann komme ich leicht durcheinander. Deshalb nennt man das Ranschburg-Phänomen auch Ähnlichkeitshemmung.“

Typische Beispiele:

  • Links und rechts (manche verwechseln es dadurch noch im Erwachsenenalter)
  • „who“ (Englisch) - „wo“ (Deutsch) und„where“ (Englisch) - „wer“ (Deutsch),
  • d und t, b und p, g und k
  • XX Chromosom und XY Chromosom
  • ….

Nicht einfach zu erlernen!
Sie erinnern sich sicher auch an eigene Schul bzw. Lernerlebnisse, wo die Ähnlichkeitshemmung zugeschlagen hat?

Um so wichtiger ist es deshalb, geeignete Schulmaterialien bzw. Fördermaterialien zu benutzen, um diese gemeine Ähnlichkeitshemmung auszuschließen und optimales Lernen zu ermöglichen.


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